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schwarz / rot ATEMGOLD 09

Ruhrskaworldjazzbrass – die Dorfkapelle des Ruhrgebiets

Ruhrskaworldjazzbrass – „Unita Transruhrika“, „Brass forever!“ oder „La rue est à Atemgold“ – so lauten die Schlagzeilen, wenn schwarz/rot Atemgold 09 Straßen, Plätze und Bühnen rockt. Druckvoll, tanzbar, partytauglich durch Stile und Szenen: Balkan Beatz im Funkhaus Europa, Klangexperimente in Industrieruinen, Ska im wilden Westen und Osten oder Arabian Style am Rhein-Herne-Kanal.

Schwarz/rot Atemgold 09 spielt Ruhrskaworldjazzbrass, mit hypnotischem Schlagwerk und treibenden Bläsersätzen.

schwarz/rot Atemgold 09 spielt seit seiner Gründung für eine offene, vielfältige, geschlechtergerechte, transkulturelle Gesellschaft aus vielen Herkünften. Und zwar immer wieder unter dem zeitlosen Logo:

Bunt statt Braun!

Kontakt: Richard Ortmann +49 (0)231.202703 | atemgold09@t-online.de

 

 

Wer oder was ist schwarz/rot Atemgold 09?

Wie ging dieses musikalische Projekt eigentlich los? Karl Ortmann (geb. 2002), Posaunist bei schwarz/rot Atemgold 09, hat sich im Rahmen seiner Facharbeit in der Schule über Ska-Arrangments auch auf die Suche nach den musikalischen Wurzeln dieser Band gemacht und hat dies im Corona-Lockdown hier gepostet.

 

Zur Geschichte der Band schwarz/rot Atemgold 09


Zur Geschichte dieser Band fällt auf, dass es zwar eine ausführliche Website unter www.atemgold09.de gibt, dass dort jedoch kein zusammenhängender Text zu finden ist, der erläutert, wie und warum die Band zusammengekommen ist und warum sie so heißt, wie sie heißt.

Anzeigen im Klüngelkerl 1982 für den Monat Juli.

 

Die Band wurde am 18.07.1982 um Punkt 19 Uhr in einem Hinterzimmer der Kneipe „zum Kuckuck“ im Dortmunder Westend gegründet. Richard Ortmann hatte per Anzeige in den Szenemagazinen „Guckloch“ und „Klüngelkerl“ nach gleichgesinnten Musikern und Musikerinnen gesucht. Als Vorbild nahm man sich „Lester Bowie’s Brass Fantasy“ und das „Willem Breuker Kollektif“, an deren Jazzstilen sich man zu anfangs orientierte. Es wurde auch die Formation der Marching Bands aus New Orleans übernommen, da man sich an Demonstrationen gegen die Atomkraft und den Rassismus beteiligen wollte. Mit der Formation einer Marching Band wollte man den zu der Zeit noch im Ruhrgebiet ansässigen Spielmannszügen und Knappen-Orchestern eine andere Musik entgegensetzen, denn diese spielten „immer noch auf Eins und Drei“.

 

Man entschied sich, „schwarz“ und „rot“ als Farben des Anarchosyndikalismus, den Namen des weltberühmten Hustenbonbons „Atemgold“ und das Gründungsjahr von Borussia Dortmund 09 zum Bandnamen zu machen. Damit knüpfte man an die Tradition der Marschkapellen im Ruhrgebiet an, gab ihnen aber eine andere Bedeutung.

 

Die Band hat seit ihrer Gründung vier Tonträger veröffentlicht. Auf der LP „schwarz/rot“ (1985) und der CD „Am Emscherstrand“ (1993) befinden sich Eigenkompositionen, die an dem Stil des „Willem Breuker Kollektifs“ orientiert sind. Auf dem dritten Tonträger der Band „Standard“ (1999) interpretierte man berühmte Jazzstandards wie „Caravan“ und „Cantaloupe Island“ neu. Der Einfluss des Jazz in dieser Band kommt daher, dass viele Mitglieder der Anfangsformationen aus den Bigbands der heutigen TU Dortmund kamen und dort ihr Ensemblespiel gelernt hatten. Auf „Standard“ spielte man auch das erste Ska-Stück der Bandgeschichte ein: das Stück „Dick Tracy“ von den Skatalites. Den Stil der Skatalites führte man auf dem letzten Album „SKA MA!“ weiter und coverte Hits im Stil des Ska von Louis Armstrong bis Frank Zappa.

 

Schwarz/rot Atemgold 09, die auch die „Dorfkapelle des Ruhrgebiets“ genannt wird, spielt nicht nur im Ruhrgebiet, sondern auch zwischen Finestère im äußersten Westen Europas und der östlichsten Grenze Europas zu Asien hinter Sankt Petersburg. Schaut man in die Historie der Band, so kann man sehen, dass die Band den Strukturwandel im Ruhrgebiet mit begleitet hat.

 

Die Marching Band spielt bis heute eine Mischung aus Jazz, Ska und Weltmusik zu der Dr. Wilfried Raschke sagte, dass die Band schon Crossover gespielt hätte, als der Begriff noch gar nicht erfunden war. Ab einem bestimmten Zeitpunkt hat die Blaskapelle gemerkt, dass das Publikum nicht zu ihren eigenen Jazzkompositionen tanzen konnte. Auf den letzten beiden Alben hat man dann auf Musik zurückgegriffen, die mehr tanzbar war, so wie eben Ska.

 

 

Line-Up 2021

Richard Ortmann, as, ss, perc, drums, organisation

Andreas Ruhnke, drums, perc, b-Horn, tp, arrangements

Jakob Henze, drums

Heinrich Huke, tp, arrangements

Uta C. Schmidt, as, bs

Irene Wagner, as, fl

Michael Roffmann, ts

Jörg Meißner, ts, bs, cl

Matthias Wittler,  ts, bs

Markus Koschinski, tp, flh

Daniel Kottire, tp

Britta Vaid, tp

Denise Bergmann, tb

Johannes Brackmann, tb

Andrea Cohen, tb

Niklas Lorenz, tb

Karl Ortmann, tb

Mark Rabe, tb

Dirk Wienken, Pauke,  surdo, perc

Jürgen Lehmann, surdo, perc

Matthias Ruhnke, perc., Ausstatter

 

Volle Kanne – rund um den Globus – Die Höhepunkte aus fast 40 Jahren Ruhrgebietsfanfare schwarz/rot Atemgold 09

Eröffnung von drei Kulturhauptstädten in Europa

  • 2019 – Matera
  • 2010 – Ruhrgebiet
  • 1999 – Weimar

Festivals der „neuen Blasmusikbewegung“

  • 1986 Ausrichter des „Bläsertreffens“ [ohne Frauen*?]
  • 1997 Ausrichter des europäischen Blaskapellen- und Straßenorchester-Festivals „VOLLE KANNE“ in Dortmund mit Kapellen aus F, NL, D, GB, A.

 Internationale Festivals

  • St. Petersburg, SU
  • Basel, Schweiz
  • Douarnenez, Frankreich, Bretagne
  • Brüssel, Fetes des Fleurs, Belgien
  • Lyon, Frankreich
  • Utrecht, Holland
  • Rouen, Frankreich
  • Bradford, England
  • Brest, Frankreich, Bretagne
  • Carneval de Cherbourg, Frankreich
  • Amiens, Frankreich
  • Leeds, England
  • Rostov am Don, SU
  • Paris, Frankreich

Live-Acts auf internationalen Musikfestivals

  • Funkhaus Europa 2012 Odyssee: Malik Belili und Band (Paris) mit schwarz/rot Atemgold 09 (Ruhr)
  • Funkhaus Europa 2011 : Odyssee, Balkantronika (Berlin) mit schwarz/rot Atemgold 09 (Ruhr)
  • Deutsches Musikfest Würzburg
  • 1. RUHR-Triennale
  • WOMEX, Essen
  • Internationales Folkfestival RUDOLSTADT
  • Internationales Samba-Festival, Coburg
  • 17. Jazztage, Leipzig
  • Jazzfestival Lünen
  • Jazzfestival Balver Höhle
  • „Kemnade International“, Bochum
  • Samba Festival, UFA-Fabrik, Berlin
  • 7. Brasil-Nacht, Hagen
  • Dortmunder Big-Band-Festival
  • 3. Landesmusikfestival des Volksmusikerbundes NRW in Brilon, Hochsauerlandkreis
  • Eröffnung Kulturhauptstadt, Weimar
  • 9. Festival „tranches d`europe express“, Rouen, Frankreich
  • Folkfestival Herten, Preisträger -world music award „Rick“-
  • KulturArena, Jena
  • 5 Jahre Funkhaus Europa, Ringlokschuppen Mülheim – WDR, Köln
  • Jazzfestival EUROPHONICS, Dortmund
  • Ruhrfestspiele, Recklinghausen
  • Jazz-Rallye, Düsseldorf
  • Jazz-Meile, Arnstadt
  • Internationales SKA Festival, Jena
  • Internationales Ska Festival, Dortmund
  • Jazz-Akademie Remscheid
  • Kölner Stadtgarten

Projekte

  • Ruhrschrei-Sinfonie mit Willem Breuker, Unna
  • INTERMISSION, ein Projekt mit Frank Köllges, Köln, Unna, Moers
  • Real-Book-Zyklus mit Jan Klare, domicil, Dortmund
  • mit dem Blasorchester FS 98, Dortmund, immer wieder
  • Poetry-Slams, verschärft mit Kalle Wiersch
  • und Jürgen Kohler`s BvB Abschiedsparty, FZW, Dortmund

Als Dorfkapelle des Ruhrgebiets immer unterwegs im Ruhrgebiet, u.a. bei der  EXTRA-Schicht mit eigenen Projekten und Inszenierungen

  • Hochofen und Dampfgebläsehalle im Industrie-Park, Duisburg
  • Ringlockschuppen, Mülheim a.d.R.
  • Zeche Zweckel, Gladbeck
  • Zeche Fürst Leopold, Dorsten
  • Siedlung RIPSE, Oberhausen-Osterfeld
  • Zeche Carl, Essen
  • Zeche Zollverein, Weltkulturerbe, Essen
  • Kokerei Zollverein, Essen
  • Zeche Bonifazius, Essen
  • Zeche Fritz, Essen
  • Ruhrland-Museum, heute Ruhrmuseum, Essen
  • KoFabrik, Bochum
  • Zeche Nordstern, Gelsenkirchen
  • Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
  • Kohlenmeiler im Wald, Haltern
  • Zeche Ewald, Herten
  • Parkbad-Süd, Castrop-Rauxel
  • Halde Hoheward, Recklinghausen
  • Ruhrfestspielhaus, Recklinghausen
  • Flottmann-Hallen, Herne
  • Zeche Zollern, Dortmund
  • Hochofen PHÖNIX, Dortmund
  • Kokerei Hansa, Dortmund
  • Zeche Minister Stein, Dortmund
  • Hoesch Westfalenhütte, Phönix und Hoesch-Museum, Dortmund
  • DASA, Dortmund
  • Dortmunder U, Dortmund
  • Evinger Schloß, Dortmund
  • Gewerbehof Do-Huckarde, ehemals Versuchs-Anstalt Hoesch, Dortmund
  • Hochofen Henrichshütte, Hattingen
  • Webstuhlmuseum Efringhäuser Schweiz, Hattingen
  • Zeche Nachtigall, Witten a. d. Ruhr
  • Zeche Theresia, Witten a. d. Ruhr
  • Alte Rohrmeisterei, Schwerte
  • Lindenbrauerei, Unna

Konzerte in Kult-Locations im Ruhrgebiet

    • Bandweberei-Museum, Elfringhauserschweiz, Hattingen
    • Rotthaus, Bochum
    • Bahnhof Langendreer, Bochum
    • Bude 116 einhalb, Dortmund
    • Stadtgarten, Wattenscheid
    • Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen
    • Langer August, Dortmund
    • Westfalenstadion, Dortmund
    • Heidehof, Dortmund
    • Langer August, Dortmund
    • Wörthstraße, Dortmund
    • Checoolala, Dortmund
    • Freak Out, Dortmund
    • Kulturhaus Neu-Asseln, Dortmund
    • Trinkhalle „Zum Sporttreff“, Essen-Vogelheim
    • GREND, Essen
    • Druckluft Oberhausen
    • Ringlokschuppen, Mülheim

 

und für Institutionen wie

Kulturbüro der Stadt Dortmund
Kulturkooperative Ruhr
KULTURsekretariat Wuppertal
Internationale Bau-Ausstellung -Emscherpark-, IBA, Ruhrgebiet
IBA VON UNTEN, Ruhrgebiet
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
LWL-Industriemuseum
Stiftung Zollverein
KWI, Essen
RuhrgebietsTourismus g.m.b.H

Medienproduktionen

Tonträger

LP „ schwarz/rot“, 1985
CD „am Emscherstrand“, 1993
CD  „Standard“, 1999
CD  „Ska Ma“, 2005

 

Hörspiele

Musik zu den Hörspielen des WDR, Köln: Ruhrgebietsredaktion. Leitung : Frank Hübner
„Geschichte geht nie auf, immer bleibt ein Rest – eine akustische Stadtrundfahrt durch Dortmund mit der Dortmunder Geschichtswerkstatt, 1987
Krimi: „Den Sonntag mit nach Hause nehmen“, 1988
Krimi:  „Ruhrfrieden. Oder: Keine Chance für Rudi“, 1991
„Harry Krachkowskis Ahnungen von Tuten und Blasen“, 6 Folgen, 1992
Krimi: „Freitags im Schrebergarten“, 1993
Familiensaga: „Jezz abba feste – aus dem Leben der Ruhrgebietsfamilie Placzek“, 12 Folgen, 1995

 

Musik zu den Filmen/ Fernsehausstrahlungen

„MIT TUTEN UND BLASEN / DANS LA RUE“.
Im Film über die europäische Straßenmusikkultur porträtieren die beiden Filmemacher Günter Jordan und Ralf Marschallek auch „schwarz/rot Atembold 09“. Außerdem sind zu sehen: * A Bout de Souffle/Frankreich, * Fanfare Ciocarlia/Rumänien, * Fanfare van de ersten Liefdesnacht/Niederlande
Idee und Buch: Günter Jordan
Regie: Günter Jordan/Ralf Marschallek
Kamera: Dieter Oeckl/Günter Jordan/Miranda v.d. Spek/Mario Köhler
Eine Produktion von UM WELT-Film/Berlin im Auftrag des WDR/ in
Zusammenarbeit mit ARTE, 58 Min.

 
„Streifzug“, Horst Herz, ZDF
„Kultur statt Kohle, Horst Herz, WDR

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